NSU-Gedenkstätte – für Demokratie und Toleranz

In Zwickau hatte die NSU-Terrorzelle lange gelebt, hier hatte sie ihren letzten Unterschlupf. Nun wurde in der sächsischen Stadt ein Gedenkort für die Opfer eingeweiht – der bereits selbst Opfer einer Attacke wurde. In Zwickau ist ein neuer Gedenkort für die Opfer des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) eingeweiht worden. Zehn Bäume sollen an jeden einzelnen Ermordeten erinnern, unter jedem Baum gibt es eine Gedenktafel aus Stein. In einer Schweigeminute wurde der Opfer gedacht. Oberbürgermeisterin Pia Findeiß von der SPD mahnte in ihrer Rede, mit der Eröffnung des Gedenkortes dürfe und könne das Engagement für die freiheitlich-demokratische Ordnung unseres Landes nicht enden. “Wir zeigen, dass der NSU Teil der Zwickauer Geschichte ist”, so Findeiß. Die Bäume sollten aber auch ein Zeichen der Hoffnung werden. “Sie mahnen uns, sich für ein friedliches Zusammenleben, für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus und Gewalt zu engagieren.”

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