Geplante Gehaltserhöhung wohl ein “Falsches Signal” bei der Bahn

Die Deutsche Bahn profitiert vom Klimapaket der Bundesregierung – bis 2030 erhält sie 20 Milliarden Euro zusätzlich. Jetzt sorgt eine geplante kräftige Gehaltserhöhung einiger Bahnvorstände für Ärger.
Sie gelte als Verkehrsmittel der Zukunft, spiele deshalb eine eminente Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung: die Deutsche Bahn. 20 Milliarden Euro soll der Konzern bis 2030 erhalten, um sich für die Zukunft fit zu machen und gleichermaßen bestehende Mängel nachhaltig zu beheben. Eine ordentliche Gehaltserhöhung passt da schlecht ins Bild. Entsprechend verärgert reagiert die Politik auf Berichte, wonach sich Teile des Bahnvorstands nun eine saftige Gehaltserhöhung genehmigen wollen: Statt wie bislang 400.000 Euro soll es künftig 585.000 Euro im Jahr geben. Der Vorschlag geht Medienquellen zufolge auf ein internes Gutachten einer Unternehmensberatung zurück, die die Gehaltsstruktur im Bahn-Vorstand untersucht hat. Danach seien die Einstiegsgehälter für die Bahnvorstände im Vergleich zu anderen großen Unternehmen zu niedrig. Deshalb sollen nun die Gehälter derjenigen Vorstandsmitglieder erhöht werden, die sich in ihrer ersten Amtszeit befinden.

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