Cyberbunker in Rheinland-Pfalz

Im Fall des Cyberbunkers sind neue Details bekannt. Nach SWR-Informationen überwachten die Ermittler Telefongespräche, Netzwerkverbindungen und den Vertrieb von Drogen – mit überraschenden Erkenntnissen. Herman X. sei ein “Visionär” – so bezeichnet zumindest ein wichtiger Geschäftspartner in einem Chat mit dem SWR (Südwest Rundfunk) den Hauptbeschuldigten im Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber des Cyberbunkers in Traben-Trarbach. Die Vision von X. sei es, seinen Kunden Server zur Verfügung zu stellen, welche „absoluten“ Schutz gegen staatliche Überwachung versprachen: Einen sog. “Bulletproof-Host” – eine kugelsichere Heimat für ihre Geschäfte. Herman X. trat mit seinem Geschäftsmodell innerhalb der Szene als “Cyberbunker” auf. Erworben hatte er Ende 2013 die Bunkeneranlage in Traben-Trarbach von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) über eine niederländische Stiftung.

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