USA verschärfen Iran-Sanktionen

Die USA haben weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt. Betroffen sind laut US-Außenministerium das Baugewerbe im Iran sowie der Export bestimmter Rohstoffe. Die Regierung in Washington begründete ihr Vorgehen damit, dass Irans Baugewerbe von der Revolutionsgarde (IRGC) kontrolliert werde, die von den USA als Terrororganisation eingestuft wird. Vor diesem Hintergrund könne der Verkauf oder die Bereitstellung von Metallen, Kohle oder Industriesoftware an iranische Bauunternehmen mit Sanktionen belegt werden, teilte das US-Außenministerium mit. Zudem werde der Verkauf bestimmter Materialien verboten, die von der iranischen Regierung auch zur Entwicklung von Waffensystem genutzt werden könnten. Der Export bestimmter Stahlröhren, Stahltypen und Lötmetallen werde mit Sanktionen geahndet, unabhängig von den Endkunden im Iran. Als Folge dieser Entscheidung könnten auch europäische Firmen, die zivile Kunden im Iran mit den betroffenen Produkten beliefern, von der US-Regierung bestraft werden.

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