Steuerschätzung 2019: 4 Milliarden Euro mehr als erwartet

Die Konjunktur schwächelt. Dennoch kann Finanzminister Scholz für das laufende Jahr vier Milliarden Euro mehr einplanen als bislang gedacht. Mittelfristig sieht die Prognose aber deutlich schlechter aus. Die Wirtschaft wächst nur langsam und deshalb ist es auch keine große Überraschung, dass die Steuereinnahmen wohl weniger sprudeln werden als bislang erwartet. In diesem Jahr stehen dem Bund zwar noch vier Milliarden Euro mehr an Steuereinnahmen zur Verfügung als noch im Frühjahr geschätzt. Das liegt aber vor allem an einem Sondereffekt, weil Deutschland weniger Geld an die EU zahlt als ursprünglich geplant. In den kommenden Jahren sollen die Steuereinnahmen dann etwas weniger steigen als vor einem halben Jahr vorhergesagt. Finanzminister Scholz will die höheren Einnahmen jetzt nutzen, um damit den geringeren Anstieg in den nächsten Jahren auszugleichen.

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