Zwei Verletzte nach Schüssen vor Moschee in Südfrankreich

Bei Schüssen vor einer Moschee im französischen Bayonne sind zwei Menschen verletzt worden. Mutmaßlicher Täter ist ein 84-Jähriger, der wohl dem rechtsextremen Rassemblement National nahesteht. Vor einer Moschee im südfranzösischen Bayonne wurden zwei Menschen durch Schüsse verletzt. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 84-Jährigen Mann, welcher vor vier Jahren als Kandidat des rechtsextremen Front National (heute Rassemblement National) bei den Regionalwahlen angetreten sein soll. Nach Polizeianngaben soll der Mann versucht haben, eine Art Brandsatz vor der Moschee zu legen. Dabei sei er von zwei Männern gestört worden und habe daraufhin mehrere Schüsse abgegeben. Die beiden Männer wurden verletzt. Im Anschluss setzte er ein Auto in Flammen und flüchtete. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen nur wenig später in seinem Haus nahe Bayonne festnehmen. Zurzeit durchsuchen Beamte das Gebäude, in dem sich nach seinen Angaben mehrere Schusswaffen, Gasflaschen und Granaten befinden sollen. Der Mann wird von der Polizei in Bayonne verhört, das Tatmotiv ist bisweilen unklar.

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