EU will unabhängiger von Blutplasma-Importen werden

Mehr als ein Drittel des Blutplasmas, das hier in der EU verarbeitet wird, stammt aus den USA. “Die EU hat es bisher nicht geschafft, selbstversorgend zu werden und verlässt sich auf Importe, um seine Patienten zu versorgen”, heißt es in einem neuen EU-Papier zur Evaluierung der derzeitigen europäischen Gesetzgebung rund um die Bereiche Blut, Gewebe und menschliche Zellen. Die Nachfrage nach dem Plasma, dem flüssigen Teil des Blutes, aber steigt weiter. In diesem stecken wertvolle Gerinnungsfaktoren und Antikörper, die vor Krankheiten schützen. Daraus stellen Pharmaunternehmen Arzneien gegen chronische Immunerkrankungen, zur Krebstherapie und für die Notfallmedizin her. Die USA ist weltweit der Hauptversorger mit Plasma – das Land mit den meisten Plasma-Spendenzentren und den lockersten Regularien zum Schutz der Spender.

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