US-Finanzminister Mnuchin meldet höchstes Defizit im US-Haushalt seit sieben Jahren

Die US-Regierung hat das Finanzjahr 2019 mit dem höchsten Haushaltsdefizit seit sieben Jahren abgeschlossen. Der Fehlbetrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 205 Milliarden Dollar auf 984 Milliarden Dollar (885 Milliarden Euro) angestiegen. Das teilte das US-Finanzministerium mit. Der starke Anstieg von rund 26 Prozent bezieht sich auf das Haushaltsjahr 2019, das Ende September zu Ende ging. Die neuen Schulden entsprachen demnach rund 4,6 Prozent der amerikanischen Wirtschaftsleistung – 0,8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Zwar nahmen die Einnahmen um vier Prozent auf 3,462 Billionen Dollar zu. Gleichzeitig wuchsen aber die Staatsausgaben um acht Prozent auf 4,447 Billionen Dollar. Das Defizit fiel um 16 Milliarden US-Dollar geringer aus als noch im Juli prognostiziert, hieß es weiter. US-Finanzminister Steven Mnuchin bewertete die Haushaltsbilanz dennoch als Beleg dafür, dass Trumps Wirtschaftsagenda “funktioniert”. Er appellierte an den Kongress, “verschwenderische und unverantwortliche Ausgaben” einzudämmen.

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