AKK-Vorschlag für Sicherheitszone in Syrien erfährt Zurückweisung durch Russland

Den Vorschlag der Bundesverteidigungsministerin und CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) für eine durch die UN überwachte Sicherheitszone in Nord-Syrien lehnt die russische Führung ab. Einem Medienbericht zufolge sieht die Regierung in Moskau für diese Maßnahme „keine Notwendigkeit“, so vermeldete unter Berufung auf das Verteidigungsministerium am Mittwoch die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti. AKK hatte angeregt, im Norden Syriens eine Sicherheitszone in angrenzend an die türkische Südgrenze zu etablieren, um so die radikalislamische IS-Miliz intensiver bekämpfen zu können und gleichsam den durch türkische Militärs vertriebenen syrischen Flüchtlingen eine Rückkehr möglich zu machen. Allerdings wurden bereits am Dienstag zwischen Russland – nach wie vor Schutzmacht der syrischen Regierung – und der Türkei eine Vereinbarung getroffen, welche vorsieht, dass russische und syrische Truppen die kurdische YPG-Miliz von der syrisch-türkischen Grenze im Nordosten Syriens zurückdrängen sollen.

Facebook
Twitter